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2018-03-16 08:29
Region West
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Goodbye Kaifenau!

Für vierzehn Jahre bot die Unterkunft für AsylwerberInnen in Landeck Menschen in Not Schutz. Beim Abschiedsfest blickt man auf die viele Erfolge zurück.

Erinnerungen schwirren am Abend des 14. März viele durch den Gemeinschaftsraum der Flüchtlingsunterkunft Kaifenau. Freiwillige HelferInnen, hauptamtliche BetreuerInnen, AsylwerberInnen und FreundInnen des Hauses sind versammelt und erzählen einander Geschichten aus 14 Jahren Flüchtlingsunterkunft Kaifenau. Hunderte geflüchtete Menschen fanden über diesen Zeitraum hier eine erste Heimat – und zahlreiche neue Freundschaften.

Die anstehende Schließung der Landecker Kaifenau wurde nun mit einem großen Abschiedsfest begangen. Renovierungsbedarf in Kombination mit dem derzeitigen Rückgang an AsylwerberInnen im Bundesland veranlasste die Tiroler Sozialen Dienste (TSD) zur Auflassung dieser Unterkunft. „Hier müssen wir mit unseren finanziellen Mitteln verantwortungsvoll umgehen,“ äußert sich TSD-Pressesprecher Georg Mackner. „Es ist mir heute aber besonders wichtig, allen zu danken, die sich über die Jahre in der Kaifenau engagiert haben,“ so Mackner weiter. 

Auch Helmuth Schöpf, Mitarbeiter der TSD und langjähriger Leiter der Unterkunft, blickt beim Abschiedsfest an die vielen Integrationserfolge in Landeck zurück. Eröffnet im Jahr 2003 durch Bürgermeister Engelbert Stenico, wurde das Haus zu einer Institution in der Gemeinde und darüber hinaus. Ein großes Netzwerk an ehrenamtlichen HelferInnen begleitete die BewohnerInnen der Unterkunft. „Besonders im Jahr der Jahre 2015 haben die Landeckerinnen und Landecker mit ihrer Solidarität beeindruckt,“ erinnert sich Schöpf. Besonderen Dank spricht er Kollegin Cilli-Juen, der "Kaifenau-Mutter" aus. Seit der ersten Stunde betreute sie die Unterkunft mit, und war unermüdlich für die Einrichtung und deren BewohnerInnen da! 

Zu Musik, internationalen Leckereien und vielen spannenden Gesprächen fand die Abschiedsfeier schließlich ihren Ausklang. So schnell wird die Landecker Flüchtlingsunterkunft aber nicht in Vergessenheit geraten. Ihre vielen Erfolge sind Beweis, wie Vielfältigkeit und Menschlichkeit eine Gemeinde bereichern können.  

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In zahlreichen Tiroler Gemeinden befinden sich Unterkünfte für geflüchtete Menschen. Für die Betreuung ist die Tiroler Soziale Dienste GmbH (TSD) zuständig. Die engagierten MitarbeiterInnen helfen diesen Menschen vor Ort, sich in Tirol einzuleben.

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